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Prüfungen |
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| Bei Prüfungen gezeigte
Anlagen und Leistungen werden nach der neuen PO vom 1.1.2006 mit dem Zensursystem von 0
bis 4, sowie bei Anlagenfächer auch mit 4h bewertet (früher: Notensystem 0 - 5 ohne ein
"h"). Einzelfächer gelten entsprechend der Änderung des Geschäftsführenden
Vorstands des DFV vom März 2007, abweichend von den Ausführungen in der gedruckten PO,
dann als bestanden, wenn mindestens die Note 1 (= 3. Preis) erzielt wird. Mit der Note 2
kann dann ein 2. Preis und mit der Bewertung 3 ein 1. Preis erreicht werden. Die
erzielte Zensur wird je nach Bedeutung des Prüfungsfaches mit einer Fachwertziffer
multipliziert, wodurch sich eine Punktzahl für dieses Fach ergibt. Die Punkte aller
Fächer zusammen ergeben die Gesamtpunktzahl der Prüfung. Erfolgreiche Hunde
können eine Prüfung im ersten, im zweiten oder im dritten Preis bestehen; innerhalb der
Preise ergibt sich die Rangfolge dann nach der erzielten Punktzahl. |
| JP - Junghundprüfung |
| Die JP ist eine Anlagenprüfung des noch
nicht ausgebildeten Junghundes (bis 22 Monate). Geprüft werden die Anlagen für
Bauarbeit, Spurwille und Spursicherheit, Suche im Feld, Nase, Laut, Schussfestigkeit und
Führigkeit. |
| BP -
Bauprüfung |
| Die Bauprüfung
wird im Kunstbau mit Drehschieber (am Fuchs) durchgeführt. Die Schussfestigkeit wird
überprüft. |
| ZP-
Zuchtprüfung |
Die
ZP ist eine erweiterte Anlagenprüfung des maximal 36 Monate alten Hundes, bei der neben
den gefestigten Anlagen des Hundes auch Abrichte- und Gehorsamfächer überprüft werden.
Neben der Nasenleistung und dem Stöbern wird der Apport auf der Haar-, der
Federwildschleppe und das Bringen aus dem Wasser, sowie die Schussfestigkeit am Wasser
überprüft. Die ZP kann als Prüfung mit oder ohne Spurarbeit ausgeschrieben werden.
Hunde die noch keine erfolgreiche Spurarbeit z. B. auf der JP absolviert haben, können
nur auf einer ZP mit Spur, diese Fächer nachholen um z. B. die Voraussetzung zur
jagdlichen Leistungszucht zu erfüllen. Die Zensur einer Spurarbeit bei der ZP wirkt sich
jedoch, da ohne Fachwertziffer, auf die Gesamtpunktzahl bei der ZP nicht erhöhend aus.
Zulassungsvoraussetzung zur ZP ist
eine bestandene BP. |
| BZP -
Bundes-Zuchtprüfung |
Zu
der nur einmal pro Jahr stattfindenden BZP sollen gut bis sehr gut veranlagte und
ausgebildete Foxterrier vorgestellt werden. Die BZP soll Aufschluss über die
jagdlichen Anlagen und Prüfungsleistungen eines Jahres in Deutschland geben. Bei der BZP
werden die Spurfächer in jedem Fall mit geprüft.
Es erfolgt eine Formbewertung durch einen zugelassenen Formwertrichter.
Zulassungsvoraussetzung zur BZP ist eine bestandene Bauprüfung und eine bestandene
Lautfeststellung. Das max. Alter liegt bei 48 Monaten. |
| GP -
Gebrauchsprüfung |
| Die GP ist die
Meisterprüfung im Ausbildungsleben eines Foxterriers. Zulassungsvoraussetzung ist eine
bestandene BP und eine Lautfeststellung. Es werden die gefestigten Leistungen des fertigen
Hundes im breiten Spektrum der Jagd geprüft. Dies sind Übernacht-Schweißfährte,
Stöbern im Wald, Haarwildschleppe im Wald, Federwildschleppe im Feld, Freiverlorensuche,
Standruhe, Ablegen, Gehorsamfächer und die komplette Wasserarbeit des JGHV (einschl. leb.
E.). Der erfolgreiche GP-Hund hat seine vielseitge Verwendbarkeit als universeller
Jagdgefährte seines Führers nachgewiesen und wird ins Stammbuch des DFV eingetragen. |
| Sw ( mit
Preis) - Verbandschweißprüfung |
| Verbandschweißprüfung
nach der Ordnung des JGHV bestanden. Prüfung auf der 20 oder 40 Stundenfährte, mind.
1000 m. Eintragung ins JGHV Gebrauchshundestammbuch. |
| Jagdliche
Leistungskennzeichen EF
- Erdhund Fuchs |
| Der Hund hat in
der Jagdpraxis durch Erfolg seine Eignung als Bauhund am Fuchs nachgewiesen. |
| ED -
Erdhund Dachs |
| Der Hund hat in
der Jagdpraxis durch Erfolg seine Eignung als Bauhund am Dachs nachgewiesen. |
| EW -
Erdhund Waschbär |
| Der Hund hat
seine Eignung in der Jagdpraxis durch Erfolg am Waschbär nachgewiesen. |
| EM -
Erdhund Marderhund |
| Der Hund hat
seine Eignung in der Jagdpraxis durch Erfolg am Marderhund nachgewiesen. |
| SJ -
Saujäger |
| Der Hund hat in
der Jagdpraxis durch Erfolg seine Eignung bei der Schwarzwildjagd nachgewiesen. Reine
Meutearbeit ist hierfür nicht ausreichend. |
| SwH -
Schweißhund |
| Eignung in der
Jagdpraxis bei der Nachsuche auf der natürlichen Rotfährte erfolgreich nachgewiesen. |
| Lautfeststellungen |
spl. Spurlaut am
Hasen (nur auf Prüfung)
sl. Sichtlaut am Hasen oder Fuchs
lt. Lautjager, lautes Jagen am Schalenwild nachgewiesen. |
| Zusatzkennzeichen
( werden entsprech. der PO erworben/festgestellt und durch den Richterobmann direkt in
die Ahnentafel eingetragen) |
| ( - )
Totverbeller |
| ( I )
Totverweiser |
| Ältere
Leistungskennzeichen |
| BF |
| Früher
vergebenes Leistungskennzeichen für die erfolgreiche Kunstbauarbeit am Fuchs. |
| BD |
| Früher
vergebenes Leistungskennzeichen für die erfolgreiche Kunstbauarbeit am Dachs. |
| SwP |
| Früher
vergebenes Leistungskennzeichen für die erfolgreich bestandene DFV-Prüfung auf der
Rotfährte (Übernacht 1000 m). |
Die
Leistungskennzeichen des JGHV werden vom DFV anerkannt und übernommen. |
Info /
Meldungen an:
Stephan Endres,
Tel. 07194-3969805 |
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